Vorteilhaftes Spielen im Online Casino: Bonusjagd
Ein Anmeldebonus ist in der Regel ein gewisser Prozentsatz der ersten Einzahlung mit einem vorgegebenen Maximum. Dabei gibt es aber – wer hätte das gedacht – verschiedene Ausnahmen zur Regel. Einige Casinos bieten einen festen Bonus, andere hingegen, wie auch Online Pokerräume die Cryptologic-Software verwenden, verlangen bis zu $5 pro Stunde die man spielt. Neben dem gerade beschriebenen einmaligen Bonus, gibt es hin und wieder auch einen so genannten “Promotions-Bonus”, der nichts mit der ersten Einzahlung zu tun hat.. Anmeldeboni und Promotionsboni spielen für die Anbieter eine wichtige Rolle, vor allem um neue Spieler in Online Pokerräume zu bringen; schließlich will ja niemand in einem leeren Pokerraum zocken. Wer noch nie in einem Pokerraum gespielt hat, sollte zunächst eine Pokerschule besuchen!
Die Bedingungen für einen Bonus, auch wenn sie von Casino zu Casino unterschiedlich sind, drehen sich aber immer um zwei Punkte: Einsatz-Anforderungen und nicht erlaubte Spiele oder Einsätze.
- Die Einsatz-Anforderungen verhindern, dass sich die Spieler den Bonus unmittelbar nach Erhalt auszahlen lassen. Deswegen müssen sie eine bestimmten Betrag (oder eine bestimmte Anzahl an Wetten) bei riskanten Spielen einsetzen, bevor eine Auszahlung des Bonus möglich ist.
- Verbotene Spiele sind diejenigen, die eine hohe Chance haben, den Bonusbetrag frei zu spielen wie z.B. beinahe alle Slotmachines, Keno, Roulette, Baccarat und Craps.
Mit der Expansion der Glückspielindustrie im Internet und den verschiedensten Boni, hat sich auch eine neue Spielstrategie entwickelt, das so genannte “Bonusjagen”. Bonusjäger sind mitdenkende Onlinespieler, die aktiv nach guten Poker und Casino-Boni Ausschau halten, und sich im jeweiligen Casino anmelden um den Bonus einzustreichen. Was dabei besonders auffällt ist, dass diese Spieler nur mit den niedrigsten Einsätzen spielen, um das Risiko zu minimieren, und dass der erspielte Bonus von den realen Verlusten aufgefressen wird. Angenommen ein Spieler verliert genauso viel wie er gewinnt, während er einen Bonus frei spielt, dann hat er nur den Hausanteil bezahlt, der in der Regel weit niedriger ist, als der Bonusbetrag. Auch ohne echten Gewinn hat man am Ende mehr Geld auf dem Konto.
Bonusjäger werden von viele Seiten auch als “Bonushuren”, “Freibiergesichter” oder “Casino-Spekulanten” bezeichnet. Auch wird ihnen oft Missbrauch vorgeworfen, doch gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Bonusjäger oder einem Spieler der Bonus-Missbrauch betreibt. Ein Bonusjäger hältt sich an die allgemeinen Bedingungen des Casinos. Missbrauch hingegen betreibt nur derjenige, der sich mit mehreren Accounts anmeldet und einen Bonus somit mehrfach erschleicht.
Als Antwort auf “Bonus-Missverständnisse” oder “Bonus-Missbrauch” haben die Casinos Maßnahmen ergriffen, die dem entgegen wirken und diese Betrüger stoppen. Musste man früher einen Bonusbetrag 10-20 mal umsetzen, so sind heute 25-30 mal notwendig. Einige Casinos haben auch einen “haftenden” Bonus eingeführt, der überhaupt nicht ausgezahlt werden kann. Nur die Gewinne daraus sind auszahlungsfähig. Andere Casino erlauben keine Spiele mehr, in denen der Hausvorteil sehr gering ist, wie z.B. BlackJack oder Video Poker, oder komplett risikofreie Wetten. Spieler, die der Bonusjagd verdächtigt werden, besonders aber die jenigen die Missbrauch damit betreiben, werden hinausgeworfen und landen auf einer schwarzen Liste. Nicht nur für das jeweilige Casino, sondern auch für deren Werbepartner und Schwesterseiten.
Als Konsequenz daraus, wird Bonusjagen zunehmend unprofitabel, allerdings nicht vollkommen unmöglich. Experten bestätigen, dass „So lange es einen umkämpften Wettbewerb gibt, wird Bonusjagen ein Teil der Glückspielindustrie bleiben.”
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